Erfolgreich Traden mit der Ausbruchstrategie für Binäre Optionen

Ausbruchstrategie für Binäre Optionen: Bullenfalle, Ausbrucharten und Strategien - Jetzt erfolgreich traden!

Die Unterstützungslinie ist augenscheinlich stabil. Wann kommt es zum Durchbruch? Wir erklären dir worauf es ankommt.


Binäre Optionen Ausbruchstrategie Übersicht :
  1. Binäre Optionen Ausbruchstrategie
  2. Widerstand und Unterstützung handeln
  3. Vorsicht Bullenfalle: Ausbruchstrategien brauchen Filter
  4. Weitere Arten von Ausbrüchen


Binäre Optionen Ausbruchstrategie

Die Strategie ist einfach anzuwenden, erfordert aber ein wenig Übung in der visuellen Chartanalyse. Für die Umsetzung eignen sich zumeist einfache Über/Unter-Optionen, bei bestimmten Chartformationen kommen auch OneTouch-Optionen in Betracht. Ein charttechnischer Ausbruch liegt grundsätzlich immer vor, wenn der Markt eine Formation vollendet oder einen Widerstand/eine Unterstützung durchbricht. Als Widerstand kann bereits das jeweils letzte Hoch eingestuft werden – bei einer so breiten Auslegung von Ausbruchstrategien kommt es zu einer großen Zahl von Handelssignalen. An dieser Stelle sollen jedoch Chartmarken mit größerer Signifikanz thematisiert werden.


Screenshot: Das klassische Bild einer Unterstützung: Der Markt kehrt zweimal auf nahezu demselben Niveau und ein weiteres Mal kurz darüber um. Schließlich kommt es doch zum Durchbruch.

 

 

Widerstand und Unterstützung handeln

Fast jeder Chart offenbart auf den ersten Blick, dass Märkte sich in Wellenbewegungen entwickeln: Eine typische Marktbewegung erscheint skizziert als halbrunde Ausformung, die mit einem Anstieg der Kurse beginnt und mit der anschließenden Korrektur endet -oder umgekehrt.

 

Ein signifikanter Widerstand bzw. eine Unterstützung ist der höchste bzw. niedrigste Punkt einer solchen Marktbewegung und sagt sehr viel mehr aus als die einzelnen Kerzen innerhalb dieser Bewegung. Widerstand und Unterstützung sind auf allen Zeitebenen zu finden – intraday lassen sich Ausbruchstrategien damit ebenso handeln wie mit Zeithorizonten von Wochen, Monaten oder sogar Jahren.

 

Ein Widerstand markiert einen Bereich, an dem der Markt auf dem Weg nach oben zunächst mit einer großen Wahrscheinlichkeit umkehrt bzw. eine Korrektur einleitet. Je häufiger der Markt an einem bestimmten Widerstand bereits umgekehrt ist, desto stärker ist der Widerstand einzuschätzen. Wird ein Widerstand nach oben durchbrochen, spricht das für eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Auch dann gilt: Je stärker der durchbrochene Widerstand, desto stärker ist der Markt einzuschätzen.

 

 

Vorsicht Bullenfalle: Ausbruchstrategien brauchen Filter

In der Theorie sind Ausbruchstrategien damit sehr einfach: Wird ein Widerstand überwunden, wird eine Longposition eröffnet, kommt es zum Durchbruch durch eine Unterstützung, ist eine Shortposition das Mittel der Wahl. In der Praxis gestaltet sich die Umsetzung häufig schwieriger: Durchbricht der Markt einen Widerstand minimal um dann doch daran zu scheitert, wird dies im Jargon auch als „Bullenfalle“ bezeichnet.

 

MT5-Screenshot: Dargestellt ist eine klassische Bullenfalle: Der Markt scheint einen Widerstand zu durchbrechen, kehrt dann aber letztlich doch um. Um die Trefferquote zu erhöhen und Bullenfallen aus dem Weg zu gehen sollten Trader deshalb Filter einsetzen.

 

 

 

 

 

Das Pendant bei Abwärtsbewegungen wird als „Bärenfalle“ bezeichnet. Es gibt mehrere, durchaus kombinierbare Möglichkeiten, Bullen- und Bärenfallen aus dem Weg zu gehen. Erstens: Ein Handelssignal kann einen Tagesschlusskurs über dem Widerstand voraussetzen. Zweitens: Vor allem im Aktien-, Index- und Rohstoffhandel sollten Ausbrüche durch ein ansteigendes Handelsvolumen bestätigt werden. Nimmt das Volumen dagegen ab, ist das Risiko eines Fehlausbruchs hoch. Drittens: Erfolgreiche Ausbrüche werden im Idealfall vom Auftreten einer großen weißen Kerze begleitet. Widerstand und Unterstützung verändern nach einem tatsächlichen Ausbruch ihre Rolle: Ein Widerstand wird zur Unterstützung et vice versa.

 

 

Weitere Arten von Ausbrüchen

Getestete und intakte Trendlinien fungieren als Widerstand bzw. Unterstützung. Durchbricht ein Markt seine Aufwärtstrendlinie nach unten, sehen Ausbruchstrategien den Kauf einer Put-Option vor. Es gelten dieselben Regeln wie bei einfachen Widerständen/Unterstützungen: Der Ausbruch sollte von einer großen Kerze und einem ansteigenden Volumen begleitet werden und gewinnt mit einem Tagesschlusskurs unterhalb der Trendlinie an Signifikanz. Wurde eine Aufwärtstrendlinie durchbrochen, fungiert sie im Anschluss daran als Widerstand auf dem (Rück-)Weg nach oben.

 

Widerstand und Unterstützung verändern nach einem tatsächlichen Ausbruch ihre Rolle: Ein Widerstand wird zur Unterstützung et vice versa. Das gilt auch für Trendlinien. Von besonderer charttechnischer Signifikanz sind so bezeichnete Kreuzwiderstände: Dabei fallen ein gewöhnlicher horizontaler Widerstand und eine frühere Trendlinie zusammen. Eine Umkehr bzw. Korrektur ist an dieser Stelle sehr wahrscheinlich.

 

Ausbrüche finden darüber hinaus bei der Vollendung charttechnischer Formationen statt. Die bekannteste Chartformation ist die bereits in Kapitel 3.3 thematisierte Kopf-Schulter-Formation, bei der der Bruch der Nackenlinie den Ausbruch definiert. Eine klassische „Trading Range“ wird durch eine Widerstands- und Unterstützungszone begrenzt, Mehrfachböden- und Hochs werden bei höherer Signifikanz genauso behandelt wie einfache Widerstände.


 

 

 

 

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